Eine Frau mit Leinenbluse.
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Warum ich Leinen liebe

Leinen ist ein tolles Material und das älteste bekannte Textil der Menschheitsgeschichte.

Leinen verkörpert, wie Merino oder Kaschmir, leichte und schlichte Eleganz. Das Material ist mehr als Material. Es bildet den Charakter des Kleidungsstücks.

Ein Leinenkleid im Tunikastil ist der perfekte Begleiter an heißen Sommertagen. Für mich gehören sie in die warme Jahreszeit wie Strand und See. Ein Grund, weshalb sie auch immer bei den Sommerlieblingen I und Sommerlieblingen II dabei sind.

Aber auch in der kalten Jahreszeit machen Hemden und Blusen eine gute Figur und überzeugen mit ihren besonderen Eigenschaften. Eine oversize Bluse ist immer bequem und funktioniert elegant genauso gut wie leger.

Das Material wirkt kühlend und nimmt Feuchtigkeit auf. Die Knitter gehören zum ganz eigenen Charme dieses Materials. Nicht ist für mich so sehr mit Sommer und Wohlgefühl verbunden, wie die Bewegungen des weiten, weichem Leinens um meinen Körper an einem warmen Tag.

Knitter? Kein Problem. Die sind unvermeidlich und gehören zum Look.

Elegant gekleidet mit dem Gefühl nichts zu tragen.

Nachhaltigkeit

Auch Textilien aus Leinen punkten in Bezug auf Nachhaltigkeit. Durch die Eigenschaften des Gewebes sind sie strapazierfähiger und langlebiger als Kleidungsstücke aus zum Beispiel Baumwolle.

Leinen ist das einzige Gewebe, das aus ökologischer Erzeugung aus Europa bezogen werden kann. Flachs wächst hier bei uns. Schon seit Jahrhunderten. Und seit Jahrhunderten wird Kleidung daraus gefertigt.

Am Ende ihres hoffentlich langen Lebens, sind pflanzengefärbte und naturbelassene Leinentextilien sogar vollständig biologisch Abbaubar.

Verdrängt wurde das Leinen durch die Baumwolle, die einfacher zu produzieren und zu verarbeiten ist.

Vom Flachs zum Leinen

Den langen weg vom Flachs zum Leinen könnte ich hier lange beschrieben oder einfach ein Youtube Video teilen.

Wie ihr dort seht ist die Herstellung mit einem ziemlichen Aufwand verbunden, was sich schließlich auch im Preis für den Stoff niederschlägt.

Leinen richtig pflegen

Zwar ist Leinen ein sehr robuster Stoff, muss jedoch richtig gepflegt werden.
Mit Trockener Hitze kommt es jedoch nicht gut klar.
Zwar kann Leinen je nach Färbung auf bis zu 60 Grad gewaschen werden, jedoch nur im Schonwaschgang und bei reduzierter Schleuderzahl.

Nach dem Waschen darf Leinenkleidung auf keinen Fall in den Trockner. Die im Trockner herschende trockene Hitze würde die Fasern des nicht scheuerfeste Gewebes beschädigen. Mit der Zeit würde es spröde und würde irgendwann brechen.

Da Leinen Feuchtigkeit und damit auch Flüssigkeiten stark absorbiert, darf die Waschmaschiene nicht zu voll gepackt werden. Leinen ist durstig.

Vielleicht habe ich euch jetzt ein wenig Lust auf dieses tolle Material gemacht. Vielleicht seid ihr auch schon lange überzeugt.

Mehr zum Thema Leinen und Saisonales, sowie Teile unseres Altags, findet ihr auf meinem Instagram Account.
Dort teile ich täglich Storys und Schnappschüsse
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