Sumach

Ist eines meiner absoluten Lieblingsgewürze, weil es unglaublich vielfältig ist und durch seine besondere rote Farbe auch optisch sehr ansprechend ist.
Sumach hat viele Namen, es stammt aus dem arabischen سمّاق und bedeutet etwa soviel wie sauer.
Das beschreibt den Geschmack zwar recht gut, wird ihm jedoch nicht ganz gerecht.
Hier in Deutschland sind die Schreibweisen Sumach oder Sumak gebräuchlich.
Man kennt dieses Gewürz auch unter anderen, wohlklingenden Namen wie „Essigbaumfrucht“ oder „Sizilianischer Zucker”. Gemeint ist immer dasselbe, wenn auch gleich poetische Namen immer Einfluss auf den Preis zu haben scheinen.

Was ist Sumach?

Am häufigsten findet man Sumach in der Türkei, Syrien, Iran und Libanon. In den dortigen Küchen hat es einen festen Platz. Wenn ihr schon in einem solchen Lokal wart, ist es euch mit ziemlicher Sicherheit begegnet.
Wie Salz, Pfeffer oder verschiedene Scharfmacher, ist es ein Tischgewürz. In Restaurants findet es sich auf dem Tisch oder wird gemeinsam mit den Speisen serviert und kann ganz nach Belieben eingesetzt werden.

Gewonnen wird Sumach aus den Steinfrüchten des Färberbaums. Das Fruchtfleisch wird entfernt, getrocknet und gemahlen. Es gibt noch andere Herstellungsvarianten, die eben beschriebene, ist jedoch die, der meisten im Handel anzutreffenden Produkte.

Wie schmeckt Sumach?

Sumach schmeckt wie Zitronensaft, ohne dabei allzu sauer zu sein und ist dabei herb, ohne bitter zu sein.

Was passt dazu?

Auf Houmus schmeckt es, als wäre frischer Zitronensaft darüber geträufelt worden. In Salatdressings bringt er ebenfalls eine zitronige Note, ohne die übliche Säure von Zitronen.
Eine meiner liebsten Kombinationen und ein echter Geheimtipp ist, Sumach im Sommer auf Wassermelone zu genießen. Das ergibt eine Geschmacksexplosion. Versprochen.

Woher bekommt man das?

Sumach bekommt ihr zu erstaunlichsten Preisen im Internet. Ihr bekommt es jedoch auch in so gut wie jedem türkischen oder arabischen Lebensmittelmarkt. Dort kostet die Packung etwa 3 Euro.


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